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Veröffentlicht am 22. Juli 2005 von Kay

Wie die Westfalenpost berichtet, können die heimischen Drachen- und Gleitschirmflieger im Altkreis bereits atmen: Wie der Deutsche Hängegleiterverein DHV mitteilt, sind Pläne, künftig eine Baugenehmigung für unbebaute Start- und Landewiesen zu verlangen, jetzt endgültig vom Tisch. Die WP hatte über die geplante Neureglung berichtet.


"Wir starten praktisch auf der grünen Wiese - da ist nichts draufgebaut. Warum sollen wir dafür einen Bauantrag stellen?", hatte sich Burkhard Schulte, Vorsitzender des Drachen- und Gleitschirmflieger-Vereins "Sauerland Air" gefragt. Und das sahen offenbar auch die Teilnehmer der Bauminister-Konferenz der Länder ganz ähnlich. Dort stand das Thema kürzlich auf der Tagesordnung.

Und jetzt gibt´s Entwarnung: In einem Schreiben an den DHV teilt der Vorsitzende der Fachkommission Bauaufsicht jetzt mit: "Unter den Ländern besteht - NRW eingeschlossen - Einvernehmen darüber, dass allein die Benutzung einer (unverändert bleibenden) Fläche zum Starten und Landen von Gleitschirm- und Drachenfliegern noch keine Sport und/oder Spielfläche entstehen lässt, die nach der Musterbauordnung eine bauliche Anlage darstellte." Und damit sei auch keine Baugenehmigung für diese Flächen erforderlich.

Politiker von FDP und CDU hatten sich - noch in der Oppositionsrolle - bereits im NRW-Wahlkampf gegen die Baugenehmigungs-Pläne ausgesprochen.

Der Deutsche Hängegleiterverband zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf und erklärt: "Die Gefahr ist also gebannt." Und auch Burkhard Schulte als Vertreter der heimischen Flieger ist zufrieden und erleichtert: "Es ist erfeulich, nicht nur für uns hier im Sauerland, auch zukünftig auf wirklich absolut unnötige Behördendinge verzichten zu können wie dieser Plan aus unserem NRW-Ministerium.

Als einer der großen Vereine in Deutschland unterhalten wir mehrere Fluggelände, für die ansonsten sehr viel Zeit und Geld eingesetzt werden müssten. Arbeit in Sportvereinen wird bekanntlich zwar immer von Politikern begrüßt, durch zahlreichen Bürokratismus aber für ehrenamtlich tätige Leute immer unbeliebter."

 
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